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Mo, 24. November 2014

Ein Internationales Café für alle

Das Internationale Café (InCa) ist für alle. Hier sind Flüchtlinge, Einheimische und schon vor längerer Zeit Zugewanderte aller Altersstufen und aus allen Stadtteilen willkommen. Alle zwei Monate wird das Café von 14 bis 18 Uhr an verschiedenen Orten eingerichtet, mit Sofas, Tischen, Gesellschaftsspielen und Kindermalen. Am 14. Dezember findet das nächste InCa statt, im Foyer des Bremer Theaters (Kleines Haus).
Die Idee: Bei Kaffee, Kuchen und Konzerten mit internationaler Musik lernen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen und erhalten so die Chance, Vorurteile abzubauen. Die Besucher können bei Jam-Sessions und einem Workshop mitmachen oder sich einfach bei einer Partie Schach oder Backgammon näher kommen. Am Info-Tisch erhalten Geflüchtete Informationen und Hilfe von InCa.

Ehrenamtlich engagiert

Seit einem Jahr organisiert die 30-köpfige Initiative, bestehend aus ehrenamtlichen Helfern, Studenten und Flüchtlingen, das Internationale Café. „Vor der Veranstaltung gehen wir in die Übergangswohnheime in Bremen und verteilen dort Flyer und Plakate in verschiedenen Sprachen”, erklärt InCa-Mitglied Kirstin Müller. „Jeder und jede kann bei uns mitmachen und ist herzlich zum Organisationsplenum eingeladen. Wir sprechen dort Englisch, damit alle mitmachen können.“ Das Angebot besteht seit Oktober 2013 und hat bereits über Bremens Stadtgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt. Kein Wunder, denn das für alle Besucher kostenlose Angebot wird gut angenommen: Bis zu 450 Gäste kommen zu den Veranstaltungen, so die Organisatoren.

Zukunftsweisender Ansatz

Das neue an dieser Projektidee ist, dass hier bewusst die Verschiedenheit der Mitglieder des Organisationsteams genutzt wird und Menschen mit Fluchthintergrund schon bei der Planung miteinbezogen werden. Flüchtlinge erhalten so Einblicke in deutsche Arbeitsstrukturen und lernen Bremen und Menschen aus Bremen kennen. Dies ist ein neuartiger, zukunftsweisender Ansatz für den Umgang mit Flüchtlingen. Doch trotz des Erfolgs sind Kirsten Müller und ihre Mitstreiter unter Hochdruck auf der Suche nach Fördermitteln, damit das Projekt im kommenden Jahr fortgesetzt werden kann.

Nächstes Internationales Café (InCa)
So. 14. Dezember, 14–18 Uhr im Bremer Theater (Foyer Kleines Haus), Goetheplatz 1, Eintritt frei!

Offenes Vorbereitungsplenum:
Jeden Do, 20 Uhr, Paradox, Bernhardtstr.12 (Viertel)

Kontakt: inca.bremen@gmail.com

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