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Di, 21. April 2015

Ankommen in Deutschland

Fachtag der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) im Haus der Bremer Bürgerschaft am 20. April 2015.
Zusammenarbeit in der Kommune für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) veranstaltete am 20. April 2015 unter dem Titel „Ankommen in Deutschland – Zusammenarbeit in der Kommune für geflüchtete Kinder und Jugendliche“ einen Fachtag im Haus der Bremer Bürgerschaft. Der Fachtag war eine vorbereitende Veranstaltung zu dem großen Unterstützungsprogramm für Kommunen, das die DKJS ab Sommer gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend umsetzen wird. Erörtert wurde, was ein neues kommunales Unterstützungsprogramm leisten muss, um geflüchteten Kindern und Jugendlichen bestmöglich zur Seite zu stehen.

Es sind vor allem Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie soziale Träger, die junge Flüchtlinge willkommen heißen und begleiten. Dabei ist die Zusammenarbeit vieler Akteure vor Ort gefragt: von den Mitarbeitenden der unterschiedlichen Ämter und Behörden über Ärzte und pädagogische Fachkräfte bis hin zu Kultur- und Sporteinrichtungen. Hauptamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement sind groß.

In verschiedenen Workshops und einem Podiumsgespräch diskutierten am 20. April Entscheidungs- und Verantwortungstragende für flüchtlingspolitische Belange (auf kommunaler sowie Länderebene), pädagogische Fachkräfte, Migranten- und Flüchtlingsorganisationen, bürgerschaftliche Initiativen sowie Mitglieder relevanter Beiräte, Netzwerke und Verbände folgende Fragen: Welche Unterstützung brauchen die Kinder, welche brauchen Sie in den Kommunen? Was muss ein neues kommunales Unterstützungsprogramm leisten, um Sie in Ihrer Arbeit für und gemeinsam mit unbegleiteten, aber auch begleiteten Kindern und Jugendlichen bestmöglich zu unterstützen? Wie können Akteure der öffentlichen Hand, freie Träger und Zivilgesellschaft so miteinander arbeiten, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche in Deutschland gut aufwachsen können? Wie kann die lokale Bevölkerung aktiv einbezogen werden? Die Ergebnisse der Bremer Fachtagung will die DKJS in ihr Gespräch Ende Mai mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela, Schwesig, einbringen.

Weitere Infos: http://www.dkjs.de/ankommen-bremen

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