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Mi, 25. März 2015

Ein Stück über Flucht

Die Inszenierung „Identitäten dehnen“ am Freitag, 20. März, war eine Kooperation zwischen dem Theater Bremen und dem Bremer Rat für Integration (BRI). Das Stück wurde nur ein einziges Mal gezeigt. Die Vorstellung war komplett ausverkauft und ein voller Erfolg.
„Identitäten dehnen“ von Monika Gintersdorfer und Knut Klassen befasst sich konkret mit der Situation von Geflüchteten in Deutschland und untersucht verschiedene Migrationskonzepte. Und das in mehreren Sprachen. Der BRI hatte deshalb junge Flüchtlinge zur Vorstellung ins Theater eingeladen.

Ohne Titel

Nach der Vorstellung fand eine Diskussion statt, an der die Regisseurin, ein holländischer Migrationsforscher, der in der Inszenierung als Gast auftrat, und die sudanesische Aktivistin Paul Langa, die auch mitspielte, beteiligt waren.
Sie erklärten, wie das Stück entstanden ist, welche Rolle sie jeweils dabei eingenommen haben, warum sie überhaupt mitmachen, wie die Grenze zwischen Theater und der Realität fließend ist respektive verschwindet. Und natürlich ging es um den Begriff „Identität“ und das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft mit allen Herausforderungen, die es für den Einzelnen bedeutet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Libuse Cerna, der Vorsitzenden den BRI. Im Anschluss feierten alle Beteiligten noch gemeinsam mit Musik und Tanz.

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