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Do, 15. Januar 2015

Integration tut uns allen gut

Wie funktioniert Integration durch Bildung in Bremen? Wie beeinflussen Vorurteile und Ausgrenzung das Zusammenleben? Welche Chancen bietet die migrationsbedingte Vielfalt von Sprachen, Religionen und Kulturen für die Zukunft unserer Gesellschaft? Professorin Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität der Universität Bremen, setzt sich in ihrer täglichen Arbeit mit diesen Themen auseinander. Jetzt wurde sie beim Neujahrsempfang des Zentrums für Migranten und interkulturelle Studien e.V. in Bremen am 14. Januar 2015 in der Albert-Einstein-Schule für ihre langjährige, erfolgreiche Arbeit im interkulturellen Bereich mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Professorin Yasemin Karakasoglu vertritt im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Bremen das Fachgebiet „Interkulturelle Bildung“. Im Mittelpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen das soziale Leben junger Migrantinnen und die Bedeutung von Familie, Schule und Religion. Die Bremer Wissenschaftlerin hat sich bundesweit einen Namen in Wissenschaft und Politikberatung gemacht. So wurde sie im Juni 2013 in das Kompetenzteam vom SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zur Bundestagswahl 2013 berufen und dort zuständig für die Wissenschafts- und Bildungspolitik. Im vergangenen Jahr erhielt sie den Deutschen Dialogpreis und wurde zudem als Bremer Diversity-Persönlichkeit ausgezeichnet.


ZIS: Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien

Das Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien e.V. (ZIS) setzt sich seit 1981 für die Integration in Bremen lebender Migrantinnen ein. Sie fördern die Gleichberechtigung von Deutschen und Migranten und versuchen durch interkulturelle Veranstaltungen für ein besseres Verständnis zwischen beiden zu sorgen. Ziel des ZIS ist es dabei immer, die eigene Kultur zu wahren, sich jedoch auch auf Neues einzulassen und voneinander zu lernen.

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