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So, 18. Oktober 2015

Senat fördert kleine Projekte zur Integration

Senatorin Stahmann: Wir wollen gezielt die vielen kleinen Projekte vor Ort fördern

Für die Integration von Flüchtlingen hat Bremen mit dem dritten Sofortprogramm zur Aufnahme und Integration von Flüchtlingen im September unter anderem zusätzliches Geld bereitgestellt, mit dem ehrenamtliche Projekte zur Integration von Flüchtlingen finanziert werden sollen. Im “Stadtteilfonds Flüchtlinge” stehen nun 40.000 Euro zur Verfügung, zusätzlich zu den bereits im Frühjahr vergebenen Mitteln in Höhe von 50.000 Euro. Das Geld soll für Projekte verwendet werden, die Flüchtlingen den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern, es soll ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement anstoßen und unterstützen sowie die Begegnung zwischen Zugewanderten und der Stadtgesellschaft fördern.

“Profitieren sollen davon alle Flüchtlinge, egal, ob sie in Notunterkünften, Übergangswohnheimen oder schon in einer eigenen Wohnung leben”, sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. “Wer das Geld beantragen will, muss nicht einem großen Verein oder einem Träger angehören”, betonte sie. “Wir wollen gezielt die vielen kleinen Projekte vor Ort fördern.” Daher könnten auch Initiativen, Verbünde, Schulvereine, religiöse Gemeinschaften oder Migrantenorganisationen Geld aus diesem Topf beantragen, in der Regel nicht mehr als 1.500 Euro pro Projekt.

Dabei denke die Senatorin zum Beispiel an Patenschafts- und Tandemprojekte, gemeinsame Freizeitaktivitäten, Gesprächskreise, Begegnungsveranstaltungen oder kulturelle Angebote. “Ich wünsche mir, dass sich die Menschen in den Stadtteilen mit ihren Ideen einbringen, der Fonds soll auch neue Initiativen, die vor Ort entstehen, unterstützen.”

Die Umsetzung dieses Stadtteilfonds obliegt dem Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Referat Integrationspolitik. Anträge werden bis zum 8. November 2015 entgegengenommen.

Antragsformulare können ab Montag, 19.10.2015 heruntergeladen werden unter: http://www.soziales.bremen.de

Ansprechpartnerin:
Lena Kemker, Telefon 361 6841, lena.kemker@soziales.bremen.de

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