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Di, 23. Mai 2017

Deutsch-syrisches Charity-Basketball-Game

Rund 200 Zuschauer in der Walter-Kolb-Halle in Bremerhaven

Mit knapp 200 Zuschauern aller Altersgruppen war das deutsch-syrische „Charity Game“ in der Walter-Kolb-Halle gut besucht. Der Eintritt war frei. Viele Syrer, die in Bremerhaven leben, feuerten ihre Landsleute an. „Souriana“ (arab.: „unser Syrien“) nennt sich die von Mahmoud Al-Abed (34) gegründete Basketballmannschaft aus jungen Geflüchteten, die noch keine zwei Jahre hier leben und aus allen Teilen Deutschlands kommen. Die 16 Männer, zwischen 19 und 26 Jahren, traten am 29. April gegen die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) der Eisbären an.

Basketball-Gruppenfoto

Organisiert wurde die sportliche Begegnung von den Eisbären Bremerhaven, dem Programm Integration durch Sport des Landessportbundes Bremen (LSB), dem Bremer Rat für Integration (BRI) und dem Syrischen Exil-Kulturverein (SEKu).

Das Spiel war durchweg spannend und die Fans, die teilweise mit einem vom Bremer Rat für Integration und dem LSB organisierten kostenlosen Shuttle-Bus angereist waren, sorgten für gute Stimmung. Eine tolle Überraschung für die Zuschauer waren auch die von den Eisbären organisierten Cheerleader. So hielt es selbst Sozialsenatorin Anja Stahmann, die die Begrüßungsrede gehalten hatte, und ihre Tochter, bis zum Schluss in den Zuschauerrängen.

Die ersten beiden Viertel spielte Souriana in geliehenen Trikots, da sie ihre unglücklicherweise auf der Zugfahrt vergessen hatten. Doch nach einer fieberhaften Suche tauchten sie rechtzeitig zur Halbzeitpause wieder auf. In ihren eigenen Trikots, in den Farben Orange und Schwarz, errangen die Gäste den Sieg mit 87 zu 71 Punkten über die Eisbären.

Im Anschluss stärkten sich beide Teams beim Syrer. Trainer Mahmoud Al-Abed bedankte sich mehrmals für die Organisation und Unterstützung. Eine Wiederholung im nächsten Jahr wurde ins Auge gefasst.

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