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Flucht und Migration: „Bremer Stadtforscher“ präsentieren ihre Ergebnisse

Flucht und Migration stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Projekts der „Bremer Stadtforscher“. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus Bremen haben sich mehrere Monate mit den Themen aus geografischer, historischer und politischer Perspektive auseinander gesetzt und wurden dabei von Lehramtsstudierenden und Sozialwissenschaftlern der Universität Bremen betreut.
So haben sich zum Beispiel Schülerinnen und Schüler damit auseinander gesetzt, wie sich der Arbeits- und Wohnungsmarkt durch die derzeitige Flüchtlingssituation in Bremen verändert hat. Eine andere Gruppe hat sich mit dem Thema „Migration in Bremen nach dem 2. Weltkrieg“ auseinander gesetzt und warum Bremen als Ziel für Migrantinnen und Migranten attraktiv war.
Nun stellen sie ihre Ergebnisse gleich bei zwei Veranstaltungen vor: Den Auftakt macht am Mittwoch, 1. Juni 2016, eine Veranstaltung vom „Forum Wissenschaft und Schule“ im Haus der Wissenschaft um 18 Uhr (Olbers Saal).
Am Donnerstag, 2. Juni 2016, stellen die rund 200 Teilnehmenden ihre Projekte von 9 bis 12 Uhr im Foyer des Gebäudes GW2 auf dem Uni-Campus vor.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Interessierte sind willkommen.


Über das Projekt „Stadtforscher“

Auftakt des Projekts war Anfang Februar: Beim „Markt der Ideen“ an der Uni Bremen hatten sich regionale Museen, Archive, Institutionen und Vereine im Gebäude GW2 präsentiert, um die Schülerinnen und Schüler mit ihren Informationen und ihrer Expertise bei der Themenfindung zu unterstützen. Vertreten waren über 15 Aussteller – unter anderem das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), die Landeszentrale für Politische Bildung, das International Office der Uni Bremen, das Landesfilmarchiv, das Staatsarchiv und der Verein Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit. Danach haben die Schülerinnen und Schüler mehrere Monate zu ihren Themen recherchiert.
Das Projekt „Bremer Stadtforscher“ findet seit 2010 einmal im Jahr statt. Die Idee dafür stammt vom Zentrum für die Didaktiken der Sozialwissenschaften (ZeDiS) der Universität Bremen. Hier haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fächer Politik, Geographie und Geschichte zusammengetan, um dem sozialwissenschaftlichen Unterricht neue Impulse zu geben. Dabei kooperieren sie eng mit Partnerschulen und Lehrkräften. Im Stadtforscher-Projekt sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens über die konkrete Auseinandersetzung mit stadtbezogenen Themen erste Erfahrungen eigener Recherche sammeln. Dabei lernen sie Methoden der Sozial- und Geisteswissenschaften kennen. Ihre Forschungsthemen wählen die Jugendlichen selbst. Sie entscheiden, mit welchen Personen, Institutionen und Projekten sie zur Recherche und Realisierung ihres Forschungsvorhabens kooperieren. Die Projektarbeit beginnt mit dem zweiten Schulhalbjahr und endet vor den Sommerferien. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende begleiten die Schülerinnen und Schüler als Projekttutoren. Unterstützt wird das Projekt „Bremer Stadtforscher“ unter anderem von der Sparkasse Bremen.

Weitere Informationen auf der Website zum Projekt “Bremer Stadtforscher” http://www.uni-bremen.de/schule/forschen-studieren-sich-orientieren/forschen/stadtforscher.html.

Die beteiligten Partnerschulen:

• Wilhelm-Olbers-Schule
• Kippenberg-Gymnasium
• Oberschule Findorff
• Cato Bontjes van Beek-Gymnasium
• Oberschule am Leibnizplatz
• Altes Gymnasium Bremen

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