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Der tapfere Bella Tschau

Lesung und Gespräch mit Irena Dousková

Helena ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie lebt in einer tschechischen Kleinstadt, isst gerne Torte, malt leidenschaftlich gern und möchte Bildhauerin werden – oder auch Gesellschaftsdame. Ihre Mutter ist Schauspielerin am Theater und nicht mit Helenas Vater verheiratet. Der lebt in „irgendeinem Ausland, das ist furchtbar weit weg und heißt Nujork“. Helenas Universum – das sind Jungpioniere, Lampionumzüge, geheimnisvoll verworrene Familienverhältnisse, die Hinterbühne des Stadttheaters und die Schizophrenie von öffentlichem und privatem Leben in der Husák-Ära der sogenannten Normalisierung. In ihrer Naivität gerät die kleine Helena von einem Schlamassel in den nächsten und lernt, dass auf niemanden Verlass ist, nicht einmal auf Bella Tschau…

Nachdem das Buch in Tschechien ein großer Erfolg war und auch als Vorlage für ein erfolgreiches Theaterstück diente, hat der Deutsche Taschenbuchverlag dtv 2006 in der deutschen Übersetzung von Mirko Kraetsch das Buch, das auf Tschechisch „Hrdy Budzes“ heißt, unter dem Titel Der tapfere Bella Tschau herausgebracht.

Moderation: Libuse Cerna

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Kultur im Hof“, 17.7., um 11.30 Uhr, in der GALERIE am schwarzen meer, raum2 Am Schwarzen Meer 119, 28205 Bremen


Irena Dousková wurde 1964 im Tschechischen Pribram geboren. Sie studierte Jura in Prag, arbeitete als Bibliothekarin, Dramaturgin, Journalistin. Irena Dousková lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Prag. Zurzeit absolviert sie auf Einladung des Literaturfestivals globale° und des Vereins Porta Bohemica einen Stipendium-Aufenthalt in Bremerhaven. Das Stipendium wird unterstützt von der BIS (Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH) und dem Deutschen Auswandererhaus.

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