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Effiziente Polizeiarbeit in diversen Gesellschaften

Der Bremer Rat für Integration beteiligt sich am 3. Bremer Fachtag zum Thema “Ethnic Profiling”in der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen. „Ethnic Profiling“ bezeichnet polizeiliche Maßnahmen, die allein aufgrund „ethnischer“ Merkmale, beispielsweise der Hautfarbe, durchgeführt werden. Sie sind gesetzwidrig. Dabei ist aber die Grenze zur legalen Polizeiarbeit schwierig zu bestimmen. Denn „Profiling“ ist an sich ein rechtmäßiges Verfahren der Strafverfolgung und bedeutet, dass Menschen in Kategorien eingeordnet werden, aus denen auf typisches Verhalten geschlossen werden kann. In Bremen wird dieses schwierige Thema in der Ausbildung aufgegriffen und auch der Fachtag am 30. März beschäftigt sich damit. Neben Ralf Pestrup, dem Leiter des Fortbildungszentrums für die Polizei im Land Bremen und dem Landespolizeipräsidenten Lutz Müller, kommen auch Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen Deutschland, Stefan Bummelhuis von der Polizeiakademie Apeldorn aus den Niederlanden u.a. zu Wort. Nach der Mittagspause, ab 14 Uhr, werden vom Bremer Rat für Integration, Amnesty International Deutschland und der Polizei Bremen drei Thesen für eine gute Zusammenarbeit vorgestellt, die im Anschluss gemeinsam mit dem Publikum diskutuiert werden sollen. Moderator ist Fuat Kamcili.

30. März, 9–15.30 Uhr, Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, Doventorcontrescarpe 172 b, 28195 Bremen, Block B Aula.

Anmeldung:

für Angehörige der Polizei Bremen,
über die Sachgebietsleitungen an die Aus- udn Fortbildungsverantwortlichen Direktionen

für Angehörige der Ortspolizei Bremerhaven
auf dem Dienstweg an Amt 90/31 (Frau Mittendorf)

für alle anderen Teilnehmer
Hochschule für Öffentliche Verwaltung
Fortbildungsinstitut für die Polizei im Lande Bremen
Peter Dziobeck
Tel.: 0421/ 361-599-06
peter.dziobeck@hfoev.bremen.de

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