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Mi, 12. Mai 2021

Festung Europa: Welche Handlungsmöglichkeiten hat Bremen in der Asylpolitik?

Was hat Bremen eigentlich mit dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos zu tun? Dort leben teilweise bis zu 20.000 Menschen unter katastrophalen Umständen. 100 Flüchtlinge aus Moria hat Bremen jetzt aufgenommen und konnte so für einige Menschen die größte Not lindern. Hunderte verlieren allerdings jedes Jahr auf der Flucht nach Europa ihr Leben. Denn Europa versucht seine Außengrenzen hermetisch abzuriegeln. Für das Sterben an den Grenzen ist auch die europäische Asylpolitik verantwortlich – ein unsolidarisches System, das die Verantwortung für die Flüchtlinge an die EU-Randstaaten abgeschoben und zu einem ungelösten Dauerstreit geführt hat. Asylrecht und Humanität bleiben dabei meistens auf der Strecke. Welche Handlungsmöglichkeiten hat das kleine Bundesland Bremen im Rahmen der europäischen Asylpolitik?

In einer gemeinsamen Veranstaltung des Vereins Alumni der Universität Bremen e.V. und des Bremer Rats für Integration (BRI) wollen wir die Rahmenbedingungen der europäischen Asylpolitik analysieren und ausloten, welche Spielräume auf regionaler Ebene bleiben.
Gäste unserer online Podiumsdiskussion sind:

Dr. Natascha Zaun, Assistant Professor an der London School of Economics und Research Ambassador der Universität Bremen. Ihr Forschungsschwerpunkt ist europäische Asyl- und Migrationspolitik

Libuse Cerna, Vorsitzende des Bremer Rats für Integration (BRI)

Heike Hentschel, Referatsleiterin Aufenthalt und Asylrecht, Senator für Inneres, Bremen

Moderation: Christoph Sodemann, Alumni-Verein

Dienstag, 25.Mai 2021, 19–21 Uhr, Online-Veranstaltung

Hier geht es zur Anmeldung


Diese Veranstaltung findet mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) statt.

Eine gemeinsame Online-Veranstaltung des Alumni der Universität Bremen e.V. und des Bremer Rats für Integration

Im Rahmen der Europawoche 2021 im Land Bremen

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