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Di, 01. Juni 2021

Freiheit braucht Partizipation – Partizipation braucht Freiheit

BRI und das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung luden ein zum Diskussionsforum

Eines der grundlegendsten Merkmale eines demokratischen Staates ist, dass er seinen Bürger:innen die größtmöglichen Rechte und Freiheiten einräumt. Es reicht jedoch nicht aus, diese Rechte und Freiheiten nur formal zu gewährleisten. Die Förderung der Möglichkeiten der Bürger:innen zur Teilnahme am sozialen und politischen Leben ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Demokratie. Doch haben alle Bürger:innen in Deutschland die gleichen Partizipationsmöglichkeiten? Insbesondere sozial benachteiligte und schlechter gestellte Menschen nehmen ihre Beteiligungsrechte seltener wahr. Auf der Landesebene gibt es politische Bemühungen, die die Verbesserung der Teilhabechancen aller Bürger:innen und eine vielfältigere Neugestaltung des Zusammenlebens in Bremen zum Ziel haben. Als Beispiel gilt die geplante Aktualisierung des Landesintegrationskonzeptes. Der Titel des aktualisierten Konzepts unterstreicht den Handlungsbedarf: „Rahmenkonzept gesellschaftliche Teilhabe und Diversity“.
In der dritten Veranstaltung unserer Reihe „Einigkeit-Recht-Freiheit“ fragten wir nach dem Zusammenhang von Freiheit und Partizipation. Wie können wir die Beteiligung aller Menschen in der Zivilgesellschaft oder der Politik erhöhen? Wie kann mehr Repräsentation von benachteiligten Gruppen umgesetzt werden ohne zugleich die Freiwilligkeit des Engagements zu beeinflussen? Welche Möglichkeiten müssen denjenigen angeboten werden, die sich bei den gesellschaftlichen und politischen Prozessen beteiligen möchten? Und wie kann die Ansprache so erfolgen, dass alle zum Mitmachen bewegt werden?
(vom 11. Mai 2021, 18.30 Uhr, online auf Zoom)

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