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Do, 27. Januar 2022

Der neue Bremer Rat für Integration hat gewählt

Am Mittwoch, 19. Januar, trafen sich die bereits im Sommer benannten Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des neuen Bremer Rates für Integration (BRI) zur ersten Plenarsitzung des neuen Jahres. Kernstück war die Vorstandswahl. Laut Satzung werden sieben Personen in den Vorstand gewählt. Zwei davon sollen aus Bremerhaven kommen.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Naciye Celebi-Bektas gewählt. Die 54-Jährige ist seit vielen Jahren haupt- und ehrenamtlich in der Integration und Migrationspolitik in unterschiedlichen Institutionen und Gremien engagiert und setzt sich für die Belange benachteiligter Gruppen ein. „Ehrenamtliche Tätigkeit sehe ich als ein hohes Gut, das die Gesellschaft bereichert und notwendig ist und bringe meine Erfahrung und Sachkenntnis, aber auch meine Ansichten, gerne in die Arbeit des BRI ein“, so Celebi-Bektas. Sie wisse, dass sie beim BRI in Hinblick auf ihre Vorgängerin Libuse Cerna, die das Vorstandsamt zwölf Jahre innehatte, in große Fußstapfen trete. „Der BRI hat in dieser Zeit unglaublich viel auf die Beine gestellt.“ Sie wolle versuchen, das Gremium gemeinsam mit ihren Vorstandskolleg*innen und Mitgliedern in diesem Sinne weiterzuführen und dazu neue Akzente zu setzen.

Vorstand 1A
V.l.: Mircea Ionescu, Naciye Celebi-Bektas, Cafer Isin, Ferdaouss Adda, Azad Kour, Nora Gambihler, Ahmed Ismail

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Mircea Ionescu gewählt. Der Musiker im Ruhestand ist Vorsitzender der jüdischen Menorah-Gemeinde in Bremerhaven. Die fünf Beisitzer*innen sind: Cafer Isin, Sprach- und Kulturmittler aus Bremerhaven, der bereits eine Amtszeit im BRI-Vorstand tätig war. Ahmed Ismail, der vor acht Jahren nach Deutschland kam, heute eine Ausbildung im Theater macht und das Projekt „Zukunft ist bunt“ mitinitiiert hat. Nora Gambihler studiert aktuell Kultur- und Politikwissenschaften und möchte im kommenden Jahr ihren Master in Transkulturelle Studien machen. Ihr Schwerpunkt liegt in struktureller Antidiskriminierungsarbeit mit intersektionalem Fokus. Ferdaouss Adda arbeitet als „Referentin für interkulturelle Öffnung“ am Bremer Theater und Azad Kour studiert Politik und Wirtschaftswissenschaften. In Bremen ist er als Teil der Gruppe „Zollhausboys“ bekannt.

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