Presseinformationen

Di, 26.02.2008

Bremer Rat für Integration fordert Räume der Stille in Kliniken

Der Bremer Rat für Integration hält angesichts der Vielfalt religiösen Lebens im Land Bremen das Angebot von Räumen der Stille in Krankenhäusern für ein wichtiges Merkmal interkultureller Öffnung im Gesundheitswesen. In seiner jüngsten Sitzung nahm der Rat eine Untersuchung zur Kenntnis, aus der hervorging, dass es nur sehr wenige Räume in den Kliniken gibt, in die sich Patienten und ihre Angehörigen bei Bedarf zurückziehen können, um zu beten oder einfach stille Innenschau zu halten.

„Uns ist es wichtig, dass wir dort, wo mit Migrantinnen und Migranten in größerer Zahl zu rechnen ist, auf diese auch in der Weise zugehen, dass wir ihnen ermöglichen, in ihrer Weise mit Krankheit und Tod umzugehen. Dazu gehört ganz wesentlich, ihnen Raum zu geben für Nachdenken, Gebet oder Meditation“, schreibt der Vorsitzende des Bremer Rates für Integration, Jürgen Moroff, in einem Brief an die Krankenhäuser des Landes Bremen und an die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, Ingelore Rosenkötter. In einem entsprechenden Beschluss des Rates heißt es: „Er fordert die bremischen Kliniken und Krankenhäuser, die ein solches Angebot noch nicht machen, auf, den Patientinnen und Patienten baldmöglichst ein solches Angebot zu unterbreiten.“

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